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Schulsozialarbeit

 

Schulsozialarbeiterin an unserem Schulstandort in Massen ist Ramona Kotte.

In Sallgast steht uns Cordula Mittelstädt zur Verfügung (Mo, Mi, Do von 7.45 - 12.15 Uhr).

 


 

 

 

GESTERN UND HEUTE

Heute schreibe ich nicht als Voranschreiberin.

 

Heute erzähle ich, wie wir – das sind Kinder und Jugendliche aus der Grund- und Oberschule Massen und aus dem Jugendhaus Doberlug-Kirchhain – uns  in Dresden auf die Spuren von August dem Starken begeben haben. Dabei wollten wir auch raus kriegen, wie barrierefrei die Wege und Sehenswürdigkeiten in Dresden heute sind.

 

Der angenehmen Anreise mit dem IC folgte ein manchmal für den Rollstuhlschieber doch beschwerlicher Weg in das Jugendgästehaus. Nach dem leckeren Mittagessen machten wir uns auf den Weg ins Zentrum der Stadt. Alle neuen Bürgersteige ließen sich gut befahren, aber die Übergänge von Straße zu Bürgersteig waren manchmal unterirdisch schlecht und nur mit zwei Personen zu stemmen.

 

Beladen mit Tüten vom Shoppen begannen wir unsere Hop on Hop off Tour mit dem Doppelstockbus. Wir fuhren nicht nur durch die wunderschöne Altstadt, am Großen Garten vorbei bis zum Blauen Wunder und zurück über die Neustadt. Unser 1. Stopp war die 1892 entstandene Pfunds Molkerei, der schönste Milchladen der Stadt.

 

Nach dem Abendessen ging es ab in die beginnende Dunkelheit. Wir hörten dem Straßenmusiker zu und dann war er da: der Nachtwächter mit seiner Hellebarde. Lustige, manchmal auch eklige Geschichten aus der Zeit August des Starken erzählte er. Seitdem hat Tanzen für mich zwei Bedeutungen. Die laue Sommernacht genossen wir auf der Augustusbrücke.

Am Morgen führte uns unser Weg nach dem lang ersehnten Frühstück energiegeladen zum Zwinger. Nur gut, dass ein Fahrstuhl in dieses alte Gebäude eingebaut wurde, so konnte auch ich das Nymphenbad bestaunen. Ich habe die alten Zeiten gespürt, Damen in Reifröcken um den Brunnen tanzen sehen. In der Realität waren da überall Touristen aus aller Welt.

 

Das 2. Mal bestiegen wir den Doppeldeckerbus. In schönstem Sächsisch erzählte der Busfahrer und brachte uns zum Lachen. Der eine oder andere von uns nahm einen sächsischen Ausdruck mit nach Hause, z. B. heeme. Picknick machten wir am vertrockneten Elbufer vor dem Blauen Wunder. Für mich war die Entenfamilie das Highlight. An manchen Bürgersteigen hatte ich Angst, fliegen zu lernen. Neue bzw. sanierte Bürgersteige in der ganzen Stadt wären nicht nur für Rollstuhlfahrer toll.

 

Es waren zwei sehr interessante und schöne Tage in Dresden. Danke an die tollen Köche, die uns verpflegt haben, Busfahrer – ich habe dort mehr über Dresden erfahren als in Schule, an den Nachtwächter, den Musiker ….

 

Laura Brakat

 

Ein großes Dankeschön geht an die Stadt Doberlug-Kirchhain, den Landkreis Elbe-Elster und die Kerstin-Hansen-Stiftung für die finanzielle Unterstützung dieser Ferienfahrt.

 

Ramona Kotte                                      Ines Trotzer

Sozialarbeiterin                                    Jugendkoordinatorin

beim Familienhilfe e.V.                         der Stadt Doberlug-Kirchhain

 

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„Rallye Monte Doki“ und Spaß im Wonnemar

Wie schon in den vergangenen Jahren trafen sich in den Ferien, so auch in diesem Sommer, Kinder und Jugendliche der Grund- und Oberschule Massen und des Jugendhauses Doberlug-Kirchhain.

Los ging es am Dienstag, dem 19. Juli mit einer Rallye durch Doberlug-Kirchhain, die von Jugendlichen für die Jüngeren  vorbereitet wurde. Diese mussten  per Tablet unterschiedlichste Aufgaben lösen und Bilder erkennen, um den richtigen Weg bis zum Schloss zu finden. Das fanden alle cool.

So erfuhren wir z.B., dass bei Leibnitz immer 16 Eissorten angeboten werden (natürlich wechselnde) und dass es das Uhrengeschäft Tzschirich bereits seit November 1903 gibt!  Endlich am Refektorium angekommen, stärkten wir mit leckerer Pizza von Punjabi J und kühlen Getränken J.

Uns beeindruckte, wie interessant und wissenswert die Ausstellung im Schloss zum „erlebnisReich Naturpark“ aufgebaut ist.

                                                     FOTO Schlosshof

Ein Highlight war zweifelsohne unser Besuch in der Klosterkirche, so dass wir dort ein ganz schönes Weilchen verweilten.

Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns lecker Eis bei Leibnitz.

Am Donnerstag ging es dann per Bus zum Wonnemar nach Bad Liebenwerda. Nach dem  gemeinsamen Picknick konnten wir dann vier Stunden im Wonnemar  schwimmen, rutschen, relaxen und einfach nur gemeinsam Spaß haben - und den hatten wir reichlich!                   

Wir möchten DANKE sagen an die Stadt Doberlug-Kirchhain, die unsere Aktivitäten finanziell unterstützte.

Die Teilnehmer mit Ines und Ramona

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